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ISSN 2156-2253

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    New in Latinitium in litteris humanum:

    Smith & Hall's English-Latin dictionary
    The English-Latin dictionary of Smith & Hall, originally published in 1871 under the title A Copious and Critical English-Latin Dictionary, is widely regarded as the best and most extensive lexicon for translating from English into Latin ever written. Thanks to the effort of Johan Winge, it is now, for the first time, available online in a fully digitized and searchable form, exlusively here on Latinitium!
    One feature of this digital edition that we hope that our readers will particularly enjoy is the ability to click on any Latin word and be redirected to the corresponding article in Lewis & Short. Similarly, most of the references are linked to the original text in the Perseus Digital Library.
    What primarily sets this dictionary apart from other English dictionaries of the same magnitude (notably A Copious and Critical English-Latin Lexicon by Riddle & Arnold, 1864) is the fact that Smith & Hall spent considerable effort on going back to the classical texts and reevaluating the meaning of the Latin words and phrases in their original context. The proposed Latin translations are supported by references to the sources, and commonly illustrated with quotations, both in English translation and in the original Latin.

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    Open Scriptures: Platform for the development of open scriptural linked data and its applications

    Open Scriptures logo: an open Bible

    Open Scriptures seeks to be a comprehensive open-source Web repository for integrated scriptural data and a general application framework for building internationalized social applications of scripture. An abundance of scriptural resources are now available online—manuscripts, translations, and annotations are all being made available by students and scholars alike at an ever-increasing rate. These diverse scriptural resources, however, are isolated from each other and fragmented across the Internet. Thus mashing up the available data into new scriptural applications is not currently possible for the community at large because the resources’ interrelationships are not systematically documented. Open Scriptures aims to establish a scriptural database for interlinked textual resources such as merged manuscripts, the differences among them, and the links between their semantic units and the semantic units of their translations. With such a foundation in place, derived scriptural data like cross-references may be stored in a translation-neutral and internationalized manner so as to be accessible to the community no matter what language they speak or version they prefer.
    Open Scriptures is all about Linked Data for scripture. Please watch Tim Berners-Lee‘s TED talk on “The next Web of open, linked data.” As Zack Hubertsaid at the BibleTech:2008, “It’s a community effort. Any time anything good happens, is because a real cool team of people have come together around an idea.” Open Scriptures seeks to be such a community effort.

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    Archäologische Berichte
    ISSN: 2566-5340 (Print)
    ISSN: 2566-5359 (Online)

    Die Archäologischen Berichte (Arch. Ber.) sind die Monografien der DGUF. Sie erscheinen seit 1987 mit etwa einem Band pro Jahr. Ziel der DGUF bei der Gründung der Reihe war es, unseren Autoren eine Möglichkeit zu bieten, mit hoher Reichweite und wissenschaftsüblicher Qualitätssicherung preiswert und schnell publizieren zu können. Um dieses Ziel noch wirksamer erreichen zu können, erscheinen die Monografien seit Band 25 (2014) hybrid: in einer Druckausgabe und – in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg – zusätzlich online im Open Access. Wie unsere Zeitschrift Archäologische Informationen nehmen auch die Monografien seit Band 25 bei Bedarf ergänzende Materialien und Open Data auf.

    In einigen Bänden der Reihe wurden Arbeiten publiziert, die in der DGUF selbst entstanden sind, wie etwa die zweibändige Gedenkschrift für Wolfgang Taute (Arch. Ber. 14, 2001) oder die Literaturempfehlungen des DGUF-Arbeitskreises "Archäologie in Schule und Bildung" (Arch. Ber. 21, 2006). Die überwiegende Mehrheit der Bände entsteht jedoch aus guten Examensarbeiten und Dissertationen, die wir hier – kostengünstig für Autoren wie Leser – zeitnah zum Druck bringen. Die Werke erscheinen mit weltweiter Reichweite, gedruckt und im Open Access, samt Verlag und ISBN-Nummer in einer etablierten Reihe: Ein erheblicher Mehrwert gegenüber einer Publikation in Eigenregie, für Autoren wie für Leser.

    Tünde Kaszab-Olschewski, Ingrid Tamerl (Hrsg.)

    Wald- und Holznutzung in der römischen Antike
    Festgabe für Jutta Meurers-Balke zum 65. Geburtstag

    Archäologische Berichte, Band 27
    Holz war seit prähistorischen Zeiten ein wichtiger, ja unentbehrlicher Rohstoff mit vielfältigen Arten der Verwendung. Dies gilt im Besonderen auch für die Römerzeit, der dieser Band im Schwerpunkt gewidmet ist. Allerdings wird der aktuelle Stand der Forschungen zum Holz seiner wirklichen Bedeutung in der antiken Lebenswelt immer noch nicht gerecht. Dies ist leicht erklärlich – Holz hat sich nur in den wenigsten Fällen im Boden erhalten und wurde in den schriftlichen Quellen wegen seiner Selbstverständlichkeit im täglichen Leben nur nebenbei genannt.
    Jutta Meurers-Balke, der dieser Band gewidmet ist, und ihr Team vom Labor für Archäobotanik der Universität zu Köln haben sich in zahlreichen Arbeiten um die Rekonstruktion der Waldgeschichte zur Römerzeit sowie die Dokumentation und Interpretation von Pflanzen- und Holzfunden aus der römischen Antike verdient gemacht. Zu Ehren von Frau Meurers-Balke fand im Oktober 2014 unter Leitung der beiden Herausgeberinnen eine internationale Tagung zum Thema “Wald- und Holznutzung in der römischen Antike” auf dem Rheinbacher Campus der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn statt. Mit dem vorliegenden Band, in dem die meisten der dort gehaltenen Vorträge sowie die Laudatio von A. J. Kalis anlässlich der Verabschiedung von Jutta Meurers-Balke vorgelegt werden, wird das immense historische Potenzial römischer Holzfunde und botanischer Reste in eindrucksvoller Weise erkennbar.

    Jutta Zerres

    Kapuzenmäntel in Italien und den Nordwestprovinzen des Römischen Reiches
    Gebrauch – Bedeutung – Habitus

    Archäologische Berichte, Band 26
    Kapuzenmäntel waren in römischer Zeit wegen ihrer Wetterfestigkeit geschätzte und weit verbreitete Kleidungsstücke. Die vorliegende Studie beleuchtet mehr als die gängigen Fragen altertumskundlicher Analysen wie Typologie, Chronologie,
    Material und Verbreitung, sondern sie fokussiert auf einen bislang wenig beachteten Aspekt dieses Alltagsgegenstandes: seine Rolle innerhalb der gesellschaftlichen Kommunikation. Das historische und archäologische Quellenmaterial wird im
    Hinblick auf folgende Fragen analysiert: Gibt es Personen, zu deren Habitus (im Sinne des französischen Soziologen P. Bourdieu) Kapuzenmäntel zählen? Welche Personen(-gruppen) lassen sich identifizieren? Verwenden sie dabei spezielle
    Formen von Mänteln? In welchen Situationen tragen sie das Kleidungsstück und welche Botschaften transportieren sie damit? Woher stammen die verwendeten Bedeutungszuweisungen an die Mäntel? Wie gestaltet sich der Umgang der Akteure
    damit? Das Untersuchungsgebiet der Studie sind Italien und die Nordwestprovinzen des römischen Reiches in der Zeit der späten Republik bis in die Spätantike.

    Christian Lau

    Zur Keramikchronologie der Römischen Kaiserzeit in Ostwestfalen anhand der Siedlungen von Enger, Hüllhorst und Kirchlengern im Ravensberger Land

    Archäologische Berichte, Band 25
    Die in den 1930er-Jahren durch Rafael von Uslar erarbeitete und bis heute gültige Typologie und Chronologie der rhein-weser-germanischen Keramik (1.–3. Jh. n. Chr.) erfährt in diesem Buch eine gründliche Revision, wobei die zugrunde liegenden Fundkomplexe mithilfe einer Seriation (Korrespondenzanalyse) geordnet werden. Den Ausgangspunkt der Studie bilden die vollständige Vorlage, differenzierte Aufarbeitung und Typisierung der Keramik von drei kaiserzeitlichen Siedlungen in Ostwestfalen – Enger, Hüllhorst und Kirchlengern – sowie die Re-Analyse verwandter Keramik zahlreicher bereits veröffentlichter Komplexe, die ebenfalls zumeist von Siedlungen stammen. Die auf diesem Weg erstellte Chronologie erlaubt es nun, Siedlungen der Römischen Kaiserzeit genauer zu datieren als bisher. Auf Grundlage der Keramik wird für die drei Siedlungen Enger, Hüllhorst und Kirchlengern die Abfolge der Häuser und Nebengebäude skizziert und datiert sowie eine  Besiedlungsgeschichte der drei Orte rekonstruiert.

    Zugehörige Forschungsdaten finden Sie unter nachstehendem Open Data-Link:

    doi:10.11588/data/10016

    Heidrun Derks

    Gräber und ‚Geschlechterfragen‘
    Studie zu den Bestattungssitten der älteren Römischen Kaiserzeit

    Archäologische Berichte, Band 24
    Männerfriedhof, Frauenfriedhof oder "optische" Täuschung? Männlich oder weiblich? Kulturelles Phänomen oder quellenbedingter Trugschluss? So lauten die Fragen, die die Untersuchung der Gräber und Gräberfelder der älteren Römischen Kaiserzeit zwischen Elbe und Oder seit dem 19. Jahrhundert begleiten.
    Die vorliegende Studie fasst den Verlauf der bisherigen Diskussion zusammen und legt mit einer Untersuchung von über 7.000 Einzelbefunden von mehr als 300 Fundorten eine umfassende Betrachtung des seit gut 150 Jahren kontrovers erörterten Themas vor. Sie rückt überdies die möglichen Deutungen und Erklärungsmodelle in den Mittelpunkt der Betrachtung und greift hierfür weit über das Feld archäologischer Forschung hinaus.
    Vergleichende Auswertung völkerkundlicher Studien
    So erfolgt erstmals eine umfassend vergleichende Auswertung völkerkundlicher Studien zur Bedeutung des Geschlechts im Bestattungsritus, die Einblicke in die Gestaltungs- und Bedeutungsvielfalt geschlechtsspezifischer Bestattungssitten und das "Zusammenspiel" von Leben und Tod eröffnet, welches hierin Ausdruck findet.
    Wechselspiel von politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren
    In der Rückkopplung auf die ältere Römische Kaiserzeit wird deutlich, dass Vorstellungen des kulturellen "Geschlechts" die Bestattungssitten jener Zeit durchaus erheblich beeinflussten, aber keinesfalls allein bestimmten. Ungeachtet der zuweilen diffusen Quellenlage ist stattdessen ein komplexes Wechselspiel von politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren anzunehmen, um die regionale Vielfalt ebenso wie den beobachtbaren zeitlichen Wandel in den Beigabensitten zu interpretieren.
    Zum anderen deutet einiges darauf hin, dass möglicherweise auch das in den Bestattungssitten Ausdruck findende Geschlechterkonzept unter dem Einfluss äußerer Faktoren - Bedrohung, Elitenbildung, wachsender "Wohlstand" - im Verlauf der älteren Römischen Kaiserzeit erheblichen Veränderungen unterlag.

    Caroline Hamon, Jan Graefe (Hrsg.)

    New Perspectives on Querns in Neolithic Societies

    Archäologische Berichte, Band 23
    Seit der Zeit der ersten neolithischen Gesellschaften wird das Korn der angebauten Kulturpflanzen mittels Mahlsteinen zu Mehl verarbeitet. Grundlage einer agrarischen Lebensweise stellt die Domestikation und Zucht von Tieren sowie der Anbau und die Verarbeitung von Kulturpflanzen dar. Erst innerhalb der vergangenen fünfzehn Jahre konnten grundlegende Aspekte der Pflanzenverarbeitung geklärt werden. Untersuchungen zu Mahl- und Schleifsteinen tragen zum Verständnis und Wissen neolithischer Wirtschaftsformen und sozialer Organisation bei. Durch neue, mehr oder weniger regionale Studien wurden neue Daten gewonnen, die Aussagen zu Austauschsystemen der Rohmaterialien, der wirtschaftlichen Grundlagen oder auch der sozialen und symbolischen Bedeutung der Mahlsteine ermöglichen.
    Die hier veröffentlichten Artikel resultieren aus einer Sitzung, die im Rahmen des 13. Jahrestreffens der European Association of Archaeologists (EAA) im September 2007 in Zadar (Kroatien) stattgefunden hat.
    Die Aufsätze zeigen, dass durch einen globalen Überblick zu Mahl- und Schleifsteinen wichtige Beiträge für die Interpretation des Status und der Funktion eines Siedlungsplatzes geliefert werden können.

    Jutta Meurers-Balke, Werner Schön (Hrsg.)

    Vergangene Zeiten - LIBER AMICORUM
    Gedenkschrift für Jürgen Hoika

    Archäologische Berichte, Band 22
    Entsprechend der Forschungsinteressen von Jürgen Hoika versammelt der Band vor allem Beiträge zum Mesolithikum und Frühneolithikum und bietet auch wertvolle Materialvorlagen. Besonders erwähnen möchten wir den Aufsatz von Sönke Hartz u. a., in dem die Fundkontexte von vier durchlochten donauländischen Äxten eingehend analysiert werden, deren Rohmaterial aus Böhmen stammt. Diese Äxte kamen auf der Wagrischen Halbinsel zwischen 4900-4100 v. Chr. in Siedlungen der Ertebølle-Kultur in den Boden, wo sie offenbar nach einer Verwendung als Prestigegüter deponiert wurden.
    Marjorie de Grooth präsentiert einen willkommenen Merkmalkatalog zur makroskopischen Unterscheidung verschiedener Feuersteinvarietäten aus dem Raum Maastricht, Tongern, Liège und Aachen; ergänzend sind auf der dem Band beigefügten CD typische Stücke in guten Farbfotos dokumentiert.
    Birgit Gehlen und Werner Schön erschließen mit einer akribischen Fundvorlage die Sammlung Graf Vojkffy (1879-1970), der im Westallgäu zahlreiche vor allem mesolithische Plätze absammelte. Exemplarisch zeigt diese Studie, wie Gewinn bringend die Analyse von Oberflächenfundplätzen und die enge Zusammenarbeit von ehrenamtlich Tätigen und Wissenschaftlern sein können.

    Arbeitskreis Archäologie im Schulbuch der DGUF (Hrsg.)

    Literaturempfehlungen zur Archäologie
    Fachliteratur, Sachbücher, Kinder- und Jugendliteratur

    Archäologische Berichte, Band 21
    Mit dieser Bibliographie möchte der DGUF-Arbeitskreis "Archäologie im Schulbuch"  Schulbuchautoren, Lehrern, Museumspädagogen, Studierenden und interessierten "Laien" eine Zusammenstellung von Fachliteratur sowie Kinder- und Jugendliteratur an die Hand geben.
    Das von Fachwissenschaftlern kommentierte, nach Epochen, Inhalten und teilweise auch nach Bundesländern gegliederte Verzeichnis zu Themen von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter bildet ein übersichtliches Nachschlagewerk für alle, die einen leichten Zugang zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas suchen.

    Andrea Lorenz

    Der spätbronzezeitliche Hortfund von Stadtallendorf unter besonderer Berücksichtigung seiner Gläser

    Archäologische Berichte, Band 20
    Der Hortfund von Stadtallendorf bei Marburg liegt isoliert am Nordrand der süddeutschen Urnenfelderkultur. Er zählt zu jenen Depots der Spätbronzezeit, die durch eine einzigartige Zusammensetzung auffallen. Diese zeichnet sich primär durch die große Typenvielfalt der deponierten Glasperlen aus.
    Die vorliegende Studie untersucht die Perlen anhand von Mikrosonden-Analysen im Hinblick auf ihre chemische Zusammensetzung. So klären sich Fragen hinsichtlich der benutzten Rohstoffe und deren Mixtur sowie des kulturellen Ursprungs der Gläser. Darüber hinaus beinhaltet die Arbeit eine komplette Neuvorlage des 1943 entdeckten Fundes.

    Barbara Kraus

    Befund Kind
    Überlegungen zu archäologischen und anthropologischen Untersuchungen von Kinderbestattungen

    Archäologische Berichte, Band 19
    Gräber gehören zu den wichtigsten Quellen in der Ur- und Frühgeschichtsforschung. Die Entscheidung, menschliche Überreste zu bergen und mit Blick auf ein bestimmtes archäologisches Erkenntnisinteresse auszuwerten, kann nur auf der Basis einer genauen Kenntnis naturwissenschaftlicher Methoden und ihren Möglichkeiten und Grenzen erfolgen. Gerade die Anwendung invasiver Verfahren erfordert besondere Sorgfalt.
    Eine Modifizierung der Methoden, die bei der Befundung der Überreste von Erwachsenen praktikabel sind, reicht nicht aus, um die reifungsbedingt unterschiedliche Ausprägung befundbarer Merkmale (verstorbener) Kinder angemessen zu berücksichtigen.
    Auch die Nutzbarkeit schriftlicher Quellen mittels Analogieschluss unterliegt bestimmten Kriterien, die den Problemen der Anwendbarkeit anthropologischer Methoden strukturell ähneln können.
    Mit dem vorliegenden Überblick archäologischer und anthropologischer Verfahren zur Befundung physischer Überreste von Kindern und ihrer Bewertung soll ein Beitrag zur Methodologie geleistet werden.

    Thorsten Uthmeier

    Micoquien, Aurignacien und Gravettien in Bayem
    Eine regionale Studie zum Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum

    Archäologische Berichte, Band 18
    Bayern ist ein Schlüsselgebiet in der Diskussion des Übergangs vom Mittel- zum Jungpaläolithikum. Die in den immer eisfreien Korridor zwischen skandinavischem und alpinem Eisschild eingebettete Donauebene verbindet als ein wichtiger eiszeitlicher Wanderungsweg die reichen Fundregionen des späten Mittel- und frühen Jungpaläolithikums in Südwesteuropa einerseits und Mittel- und Osteuropa andererseits. Mit Fundstellen des spätesten Mittelpaläolithikums, des frühesten Aurignaciens und des Gravettiens bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, bisherige Erklärungsmodelle für eine der spannendsten Kapitel der Menschheitsgeschichte - der Ausbreitung des modernen Menschen - zu überprüfen.

    Birgit Herren

    Die alt- und mittelneolithische Siedlung von Harting-Nord, Kr. Regensburg/Oberpfalz
    - Befunde und Keramik aus dem Übergangshorizont zwischen Linearbandkeramik und Südostbayerischem Mittelneolithikum (SOB)

    Archäologische Berichte, Band 17
    Im Unterschied zu allen bis dato untersuchten Fundplätzen Niederbayerns ist in Harting-Nord der Übergang von Alt- zu Mittelneolithikum erfasst. Im Altneolithikum stehen die Hausgrundrisse und Gefäße noch ganz in linearbandkeramischer Tradition.
    Die Untersuchungen von Birgit Herren zeigen, dass sich mit zunehmendem Kontakt zu der in Böhmen und im Elbe-Saale-Gebiet entstandenen Stichbandkeramik entsprechende Kulturelemente auch in Harting-Nord niederschlagen: Der sukzessive, kontinuierliche Wandel von Linearbandkeramik zum älteren Südostbayerischen Mittelneolithikum (kurz SOB I) ist sowohl in den Hauskonstruktionen und den Gefäßformen als auch im Verzierungsstil anschaulich nachzuvollziehen. Die Siedlungsstruktur ändert sich hingegen nicht. Die neolithische Siedlung von Harting-Nord endet vor dem Einsetzen des regionalen Verzierungsstils im SOB II.

    Ronald Bakker

    The emergence of agriculture on the Drenthe Plateau
    A palaeobotanical study supported by high-resolution 14C dating

    Archäologische Berichte, Band 16
    Für diese Studie wurden die Sedimente aus einem eiszeitlichen Pingorest in der Provinz Drenthe in den Niederlanden auf ihren Pollengehalt und ihre botanischen Makroreste hin untersucht. Auf der Basis von neun Pollenprofilen rekonstruiert der Autor die Vegetationsgeschichte vom Präboreal bis heute. Besonders berücksichtigt wird die Phase der Neolithisierung und der Beginn der Landwirtschaft. Auf der Grundlage von Pollendiagrammen aus der norddeutschen und niederländischen Altmoränen-Landschaft wird ein Schema erarbeitet, das den Verlauf ausgewählter Pollenkurven während des Neolithikums beschreibt.
    Die sogenannte Neolithische Okkupationsperiode (Neolithic Occupation Period, NOP) wird in drei Phasen gegliedert, die drei verschiedene Formen der bäuerlichen Wirtschaft repräsentieren. Mit Hilfe hoch auflösender C14-Datierungen werden diese drei Phasen mit archäologischen Kulturen verbunden. Die Phase NOP1 wird von 4050 bis 3450 cal BC datiert. Sie ist durch geringe ackerbauliche Aktivitäten und Tierhaltung mit Laub- und Zweigfütterung charakterisiert. Sie fällt in die Zeit der Swifterband Kultur, deren Träger also die ersten Bauern auf dem Drenthe-Plateau gewesen sind. Für die Phase NOP 2, die mit der Trichterbecher Kultur verbunden werden kann, ist eine großräumige Viehhaltung charakteristisch. In der Phase NOP 3 dagegen betrieben die Menschen der Einzelgrab- und der Glockenbecher-Kultur ihre Landwirtschaft auf eher kleinen Arealen.

    Erika Riedmeier-Fischer

    Die Hirschgeweihartefakte von Yverdon, Avenue des Sports

    Archäologische Berichte, Band 15
    In der vorliegenden Arbeit werden die Geweihartefakte aus der endneolithischen Siedlung von Yverdon, Avenue des Sports, am Neuenburger See in der Westschweiz untersucht. Nach einführenden Kapiteln zum Forschungsstand und zu Herstellungstechniken sowie der Wertung der bestehenden Chronologien, werden die Funde vorgestellt und stratigrafisch ausgewertet. Die Hirschgeweihfartefakte aus Yverdon, die überwiegend in den Zeitraum zwischen 2750 und 2550 vor Christus gehören, bieten die Grundlage für die Betrachtung der endneolithischen Funde aus der Westschweiz im Vergleich mit denen der Ostschweiz und des Bodenseeraumes. Dabei wird im Westen der Einfluss der südfranzösischen Saône-Rhône-Kultur deutlich, während im Osten eine starke Assimilation an die Schnurkeramik erkennbar ist, was die Ergebnisse der bereits vorliegenden Keramik-Analysen eindrucksvoll bestätigt.

    Birgit Gehlen, Martin Heinen, Andreas Tillmann (Hrsg.)

    Zeit-Räume
    Gedenkschrift für Wolfgang Taute

    Archäologische Berichte, Band 14.2
    Der zweite Band enthält Aufsätze zum eigentlichen Forschungsschwerpunkt von Wolfgang Taute, dem späten Paläolithikum, dem Mesolithikum und dem Altneolithikum in Nord- und Süddeutschland. Unter den zahlreichen hier vorgestellten Projekten, von denen eine ganze Reihe aus den Arbeiten von Wolfgang Taute hervorgegangen sind, nehmen die Ergebnisse der Untersuchungen zur La-Hoguette-Fundstelle von Stuttgart - Bad Cannstatt eine ganz zentrale Rolle ein.

    Birgit Gehlen, Martin Heinen, Andreas Tillmann (Hrsg.)

    Zeit-Räume
    Gedenkschrift für Wolfgang Taute

    Archäologische Berichte, Band 14.1
    In Band 1 sind Beiträge zu verschiedenen Bereichen der archäologischen Forschung zusammengestellt. Nach theoretischen Überlegungen zur Suche nach einer Wirtschaftsarchäologie sowie der Darstellung von Verfahren und Ergebnissen der C14-Analyse und der Dendrochronologie werden Probleme und Befunde vom Mittelpaläolithikum bis zur frühen Neuzeit in Deutschland thematisiert. Danach spannt sich der Bogen archäologischer und ethnoarchäologischer Untersuchungen von Nepal über die Levante nach Nord- und Westafrika und schließlich nach Amerika. Viele der hier vorgestellten Arbeiten sind durch Wolfgang Taute angeregt, betreut oder wohlwollend begleitet worden.

    Jasper von Richthofen

    Fibelgebrauch — gebrauchte Fibeln
    Studien an Fibeln der älteren Römischen Kaiserzeit

    Archäologische Berichte, Band 13
    An Fibeln aus nord- und ostdeutschen Grabfunden der älteren Römischen Kaiserzeit sind häufig Gebrauchsspuren erkennbar. Sie sind nach Materialabtrag, Deformation und Reparatur zu unterscheiden. Eine Autopsie gestattet Einblicke in Kleidungs- und Trachtsitten während der ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte. Ferner erschließen sich grundlegende Erkenntnisse zur Chronologisierung ur- und frühgeschichtlicher Grabfunde.
    Die Lage von Abriebstellen an den Fibeln weist mit Hilfe von bildlichen Darstellungen und Körpergrabbefunden auf Funktion und Tragweise der Fibeln hin. An der Intensität des Materialabtrags ist vor dem Hintergrund anthropologischer Analysen der in den Gräbern gefundenen Knochenreste die Umlaufzeit der Fundstücke erkennbar. Anhand von Zusammenfunden mehrerer Fibeln lassen sich Produktions- und Niederlegungszeiten bestimmter Formen herausstellen. Es ergeben sich daraus erhebliche Konsequenzen für die anerkannte absolute Zeitstellung der älterkaiserzeitlichen Funde.

    P. J. Felder, P. Cor M. Rademakers, Marjorie E.Th. de Grooth (Hrsg.)

    Excavations of Prehistoric Flint Mines at Rijckholt-St. Geertruid (Limburg, The Netherlands) by the 'Prehistoric Flint Mines Working Group' of the Dutch Geological Society, Limburg Section

    Archäologische Berichte, Band 12
    Von 1964 bis 1972 führte die "Arbeitsgruppe Prähistorischer Feuersteinbergbau" der Niederländischen Geologischen Gesellschaft, Sektion Limburg, im neolithischen Feuersteinbergwerk von Rijckholt-St. Geertruid Ausgrabungen durch. Die Ausgrabungen gingen von einem nahezu 150 m langen Tunnel aus, der quer durch das neolithische Abbaugebiet getrieben wurde. Auf beiden Seiten des Tunnels wurden die prähistorischen Stollen auf einer Länge von zehn Metern verfolgt. 75 Schächte und 1.526 Quadratmetern Stollen wurden auf einer Gesamtfläche von 2.436 Quadratmetern untersucht.
    Das eigentliche Abbaugebiet ist allerdings noch sehr viel größer: Der Untertagebau erstreckt sich über ca. 8 Hektar. Feuerstein ist in einem etwa 12 Hektar großen Bereich abgebaut worden, Schlagabfälle finden sich aber in einem ca. 25 Hektar großen Areal. Alle entdeckten Schächte und Stollen wurden von den Ausgräbern detailliert dokumentiert. Die Ausgrabungen erbrachten mehr als 14.000 Artefakte. Außerdem kamen Tierknochen und Schneckengehäuse sowie ein menschlicher Schädel zutage. C14-Messungen an Holzkohlen ergaben Datierungen zwischen 3.970 und 3.700 BC, allerdings werden die Abbauaktivitäten bis etwa 3.400 BC oder sogar 2.650 BC angedauert haben.
    Im vorliegenden Buch werden die angewendeten Ausgrabungsmethoden beschrieben, und es wird der Versuch unternommen, die prähistorischen Abbaumethoden zu rekonstruieren. Die Kalkulation der absoluten Menge des abgebauten Feuersteins (14-16 Mio. Kilogramm von einem 8 Hektar großen Abbaugebiet) und die Anzahl der Schächte (etwa 2.000) lässt vermuten, dass sich im Boden noch mehr als 400.000 Steinartefakte befinden.

    Martin Schmidt (Hrsg.)

    Geschichte heißt: So ist's gewesen! abgesehen von dem wie's war ...
    Geburtstagsgrüße für Günter Smolla

    Archäologische Berichte, Band 11
      

    Thomas Frank

    Die neolithische Besiedlung zwischen der Köln-Bonner Rheinebene und den Bergischen Hochflächen

    Archäologische Berichte, Band 10
    Die Bedeutung jungsteinzeitlicher Funde in Mittelgebirgen wurde seit den 1950er Jahren kontrovers diskutiert, denn es waren fast nur Oberflächenfunde von Steinartefakten bekannt, besonders Einzelfunde von steinernen Beilklingen. Im Laufe der Jahrzehnte wurden viele weitere Fundstellen entdeckt, die auch siedlungsanzeigende Steingeräte der Jungsteinzeit enthielten. Damit mehren sich die Anzeichen, dass diese Funde nicht allein Verlustfunde, Hinterlassenschaften von Jagdstreifen oder in historischer Zeit verschleppte Bodenfunde (Donnerkeile) sind.
    Seit der im Jahr 1954 erschienenen Landesaufnahme des Bergischen Landes von Marschall, Narr und von Uslar, in der nur wenige jungsteinzeitliche Fundstellen aufgeführt werden konnten, haben "Laienforscher" Hunderte von urgeschichtlichen Fundplätzen entdeckt, deren Quellen aber bisher nicht zusammenfassend ausgewertet wurden. Von den 975 urgeschichtlichen Fundplätzen, die im Katalog dieser Arbeit vorgelegt sind, führen rund 400 auch jungsteinzeitliche Steinartefakte. Dazu kommen fast 100 Einzelfunde von Feuerstein-Beilklingen.
    Der Autor untersucht in dieser Fundlandschaft einen Transekt von der Rheinebene zu den Bergischen Hochflächen, stellt die neolithischen Funde in ihr chronologisches und topographisches Umfeld und in Beziehung zu den mesolithischen Plätzen. Dabei zeigte sich eine mittel- bis endneolithische Besiedlung unterschiedlicher Intensität, deren unvermischte Fundstellen eindeutig an die besten Böden gebunden sind. Dagegen weisen die mesolithisch-neolithisch vermischten Fundplätze eine deutlich andere Topographie auf, deren Bodengüte offensichtlich ohne Bedeutung für die Auswahl der Plätze war. Die in der Forschungsgeschichte so kontrovers diskutierten Einzelfunde von Feuerstein-Beilklingen kennzeichnen das nähere Umfeld dieser Siedlungsstellen. Damit zeichnen sich unterschiedliche, möglicherweise sich gleichzeitig ergänzende jungsteinzeitliche Wirtschaftsformen ab.

    Rolf-Dieter Bauche, Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V.

    Die Keramik des 12. Jahrhunderts zwischen Köln und Aachen

    Archäologische Berichte, Band 9
    Die Funde stammen aus zehn hochmittelalterlichen, ländlichen Siedlungen im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie wurden nach typologischen und technologischen Gesichtspunkten merkmalsanalytisch bearbeitet und mittels Korrespondenzanalyse geordnet. Das Ergebnis, eine Chronologie der Befunde und Merkmale, konnte anhand bereits publizierter Materialkomplexe verifiziert werden und erlaubt es, Befunde des 12. Jahrhunderts auf ein halbes Jahrhundert genau zu datieren. Die unmittelbare Nähe des Arbeitsgebietes zu den wichtigsten Töpfereizentren des Rheinlandes machte es darüber hinaus möglich, erstmals den Einfluss regionaler Verbreitungsschwerpunkte zu umreißen. Ein umfangreicher Tafel- und Katalogteil gibt eine vollständige Übersicht über das untersuchte Material.

    Eric Biermann (Hrsg.)

    Großgartach und Oberlauterbach
    Interregionale Beziehungen im südwestdeutschen Mittelneolithikum

    Archäologische Berichte, Band 8
    Südwestdeutschland und Südostbayern standen im Mittelneolithikum, in der ersten Hälfte des fünften vorchristlichen Jahrtausends, in einer Beziehung besonderer Art. Die Untersuchung von Eric Biermann spürt dieser Beziehung nach, sie liefert mit ihrem Karten- und Regestenteil darüber hinaus aber auch ein nützliches Nachschlagewerk.
    Bei der Untersuchung der absolutchronologischen Probleme, die sich aus der Arbeit Eric Biermanns ergaben, stieß Bernhard Weninger überraschend auf neuartige methodische Wege. Die mittelneolithischen Daten wurden hier zu Fallbeispielen, sie provozierten Lösungen, die für alle Prähistoriker spannend sein dürften.
    Mit Beiträgen von Jürgen Richter und Bernhard Weninger sowie einer Gesamtkartierung der Großgartacher Gruppe.

    Markus Vosteen

    Unter die Räder gekommen
    Untersuchungen zu Sherratts "Secondary Products Revolution"

    Archäologische Berichte, Band 7
    Die Dissertation von M. Vosteen befasst sich mit Innovationen während des Neolithikums, die als Grundlage zu einer von A. Sherratt 1981 entwickelten These in Anspruch genommen wurden: Die Einführung tierischer Sekundärprodukte (Secondary Products) habe zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen geführt, die er als „Secondary Products Revolution“ bezeichnete und die sich von außen nach Mitteleuropa verbreitet hätten. Vosteen hält die Bandbreite der Datierung der dafür als Beleg in Anspruch genommenen Funde für zu groß, um von einem gemeinsamen Entwicklungsstrang und begleitenden gesellschaftlichen Veränderungen ausgehen zu können. Damit revidiert Vosteen den Anspruch Sherratts, ausgehend von der Selektion bestimmter prähistorischer Funde auf gesellschaftliche bzw. gar historische Entwicklungen schließen zu dürfen.
    Sherratt rezensiert die Arbeit und provoziert Vosteen erneut zu einer weiteren Verteidigung seiner Thesen. Später wurden Sherratts Überlegungen auch von anderen Autoren aufgegriffen und geprüft, inwieweit sich ein Wandel im Fundspektrum mit seinen Thesen vereinbaren lassen, was auf verschiedene Produkte und Regionen bezogen durchaus möglich ist.

    Johannes Müller, Reinhard Bernbeck (Hrsg.)

    Prestige - Prestigegüter - Sozialstrukturen
    Beispiele aus dem europäischen und vorderasiatischem Neolithikum

    Archäologische Berichte, Band 6
    Prestige und Prestigegüter spielen für soziale Prozesse neolithischer Gesellschaften eine entscheidende Rolle. Dies wird nach einer soziologischen und kulturanthropologischen Definition der Begriffe an den verschiedenen Beispielen in diesem Band deutlich: Vom Akeramikum der Levante, £atal Hüyük in Anatolien und linearbandkeramischem Spondylusschmuck führen die Untersuchungen bis zu den nichtmegalithischen Langhügeln Dänemarks und der Schnurkeramik des Mittelelbe-Saalegebietes. Immer zeigt sich, daß aus den prähistorischen Quellen "Prestige" bestimmter Personengruppen rekonstruierbar ist, ohne direkt  "Prestigegüter" im archäologischen Material zu fordern. Neolithische Gesellschaften wirken in einem Spannungsfeld zwischen informeller Prestigeakkumulation und reglementierender Statusbildung. Hierarchien sind die Basis erster Stratifikation: Sozialstrukturen des Neolithikums werden erkennbar.

    Andreas Heege

    Die Keramik des frühen und hohen Mittelalters aus dem Rheinland
    Stand der Forschung - Typologie, Chronologie, Warenarten

    Archäologische Berichte, Band 5
    Diese Veröffentlichung entstand im Rahmen der 1992 fertig gestellten Dissertation von Andreas Heege "Hambach 500 – Villa rustica und früh- bis hochmittelalterliche Siedlung bei Niederzier, Kreis Düren". Da die mittelalterliche Keramikforschung im Rheinland dringend einer neuen Standortbestimmung bedurfte und es sich bei dem vorliegenden Text um ein abgeschlossenes Kapitel der Doktorarbeit handelt, war eine von der Materialvorlage zu "Hambach 500" getrennte Veröffentlichung sinnvoll.

    Gamal el-Deen Idris

    Die Altsteinzeit im Sudan

    Archäologische Berichte, Band 4
    Gamal el Deen Idris stellt in seiner Dissertation die paläolithischen Funde aus dem Sudan zusammen, die aus der Literatur bis 1992 bekannt waren. Außerdem werden Funde der Sahara-Expeditionen des Kölner Institutes für Ur- und Frühgeschichte beschrieben und ausgewertet. Forschungsgeschichte und Typochronologie des Paläolithikums im Sudan bilden die Schwerpunkte der Arbeit. Ein umfangreicher Katalog der Fundstellen und Inventare macht dem interessierten Leser diese frühe Epoche einer zuvor wenig beachteten Region Afrikas zugänglich.

    Ursula Tegtmeier

    Neolithische und bronzezeitliche Pflugspuren in Norddeutschland und den Niederlanden

    Archäologische Berichte, Band 3
    Ursula Tegtmeier stellt in ihrer Magisterarbeit die bis 1987 bekannten prähistorischen Pflugspuren aus Norddeutschland und den Niederlanden zusammen. Im Rahmen ihrer Studien führte sie gemeinsam mit Kommilitonen und Archäologen Experimente mit Pflügen durch. Die Deutung der daraus folgenden Arbeitsergebnisse sowie eine umfangreiche Literaturstudie sind wesentliche Teile dieser Veröffentlichung. Abgerundet wird diese wichtige Arbeit durch einen umfangreichen Katalog.

    Jutta Klug

    Die vorgeschichtliche Besiedlung des Amöneburger Beckens und seiner Randgebiete

    Archäologische Berichte, Band 2
    Das Ziel der Dissertation von Jutta Klug ist, die Möglichkeiten und Grenzen siedlungsgeschichtlicher Interpretationen von archäologischen Fundkarten aufzuzeigen. Dafür bietet das Amöneburger Becken als eine geographisch abgeschlossene Siedlungskammer innerhalb der Hessischen Senke beste Voraussetzungen.
    Es werden Fundkartierungen vom Paläolithikum bis zur römischen Kaiserzeit dargestellt und in Bezug auf ihre siedlungshistorischen Aussagemöglichkeiten beschrieben und interpretiert.

    Günther Junghans

    Gabriel de Mortillet 1821-1898
    Eine Biographie

    Archäologische Berichte, Band 1
    In seiner Biographie Gabriel de Mortillets (1821-1898) geht Günter Junghans dem Leben und Wirken dieses vielseitigen französischen Gelehrten nach. Studien umfangreicher Originalquellen am Seminar für Vor- und Frühgeschichte sowie der Universitätsbibliothek in Saarbrücken und in der Bibliothèque Nationale in Paris lassen ihn aber nicht nur die bekannten Beiträge Mortillets zur Erforschung des Paläolithikums betonen, sondern diese Biographie konzentriert sich auch auf den "homme politique".


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    [First posted in AWOL 6 October 2010. Updated 7 October 20117]

    Revista de estudios latinos
    ISSN: 1578-7486
    e-ISSN: 2255-5056

    http://www.relat.org/relat/public/journals/1/pageHeaderTitleImage_es_ES.gif
    Publicación anual de la Sociedad de Estudios Latinos 
    La Revista de Estudios Latinos (RELat) está destinada a recoger aportaciones científicas rigurosamente originales e inéditas en cualquier ámbito de la Filología Latina y de las disciplinas relacionadas con ella. Consta de tres secciones: Artículos científicos, Informes sobre didáctica y nuevas tecnologías y Reseñas.
    Presentación de originales y procedimientos de evaluación y selección: los originales remitidos para su publicación se atendrán a las pautas que se detallan en las Directrices de presentación y evaluación de originales y se ajustarán a las Normas de edición de la RELat. Serán objeto de dos informes técnicos de evaluación confidenciales realizados por expertos externos como requisito para su admisión, en su caso, por parte del Consejo Editorial.
    Todos los contenidos de la revista están disponibles y son de libre acceso en esta página web de la RELat, salvo el último número publicado, del cual se ofrece el índice y los resúmenes de los artículos.
    2016
    Portada

    Vol 16 (2016)


    Índice del número

    Artículos

    Umbra feralis exercitus: ejércitos fantasma en la historia de Roma PDF
    Alejandra Guzmán Almagro 11-24
    Phénomènes prosodiques et hétérométrie PDF (Français)
    Marco Borea 25-44
    Catulo: estribillos nupciales PDF
    Jesús Luque Moreno 45-82
    Fedro, protagonista de sus fábulas PDF
    Antonio Cascón Dorado 83-100
    El uso retórico de la violencia en el Libellus precum y en la Altercatio Luciferiani et Orthodoxi PDF
    Juana Torres 101-117
    Alfano y Constantino el Africano: la formación de la lengua médica latina PDF
    Enrique Montero Cartelle 119-129
    El corpus de textos sobre santo Domingo de Silos reunido por Bernardo de Brihuega en sus Vitae sanctorum (ca. 1270) PDF
    José Carlos Martín-Iglesias 131-153
    Las variantes de lectura en las ediciones de los Progymnasmata Rhetorica de Antonio Llull PDF
    María Elisa Cuyás de Torres 155-177
    La Oratio de rosis de Juan Silvio PDF
    Manuel Mañas Núñez 179-200
    El ms. 87/V3/11 de la Biblioteca March: confirmación de la existencia de «censura moral» en las Imitaciones de Marcial de Quevedo PDF
    Pedro Juan Galán Sánchez 201-221

    Informes sobre Didáctica y Nuevas Tecnologías

    Las redes sociales como herramientas de aprendizaje: algunas consideraciones PDF
    Cristóbal Macías 225-256

    Reseñas de libros

    Javier Velaza (ed.), From the Protohistory to the History of the Text (Studien zur klassischen Philologie 173), Frankfurt am Main, Peter Lang, 2016, 394 pp. ISBN 978-3-631-66676-0. e-ISBN 978-3-653-06169-7. PDF
    Manuel Ayuso García 259-264
    Clemens Weidmann, Augustinus. Sermones selecti, Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum, 101 (Herausgegeben von der Arbeitsgruppe CSEL an der Universität Salzburg), Berlin-Boston, W. de Gruyter, 2015, 238 pp. ISBN 978-3-11-033399-2. PDF
    Álvaro Cancela Cilleruelo 264-270
    A. Zucker, J. Fabre-Serris, J.-Y. Tilliette, G. Besson (dir.), Lire les mythes. Formes, usages et visées des pratiques mythographiques de l’Antiquité à la Renaissance, Villeneuve d’Ascq, Presses Universitaires du Septentrion, 2016, 336 pp. PDF
    Minerva Alganza Roldán 271-275
    Almudena Domínguez Arranz y Rosa M.ª Marina Sáez (eds.), Género y enseñanza de la Historia. Silencios y ausencias en la construcción del pasado, Madrid, Sílex, 2015, 384 pp. ISBN 978-84-7737-934-8. PDF
    Rosario López Gregoris 275-280
    George Kovacs & C. W. Marshall (eds.), Son of classics and comics (Classical Presences), Oxford-New York, Oxford University Press, 2016. xxx + 250 pp. ISBN 978-0-19-026889-3. PDF
    Luis Unceta Gómez 280-284


    2015

    Vol 15 (2015)


    Último número publicado




























    2001

    Vol 1 (2001)






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    [First posted in AWOL 21 July 2014, updated 7 October 2017]

    Hellenistic Poetry Newsletter: Lettre d'information sur la poésie hellénistique
    ISSN: 2551-6167

    Hellenistic Poetry Newsletter
    Le carnet de recherche Hellenistic Poetry Newsletter, qui fait suite à la lettre électronique de diffusion créée par Christophe Cusset en 2005, à la suite d'une demande qui s'était manifestée lors d'un Workshop sur la Poésie Hellénistique à Groningen, entend offrir une information régulière de toute l'activité de recherche dans le domaine de la poésie hellénistique (et impériale). Il s'agit d'apporter une information brute sur les nouvelles parutions (ouvrages, articles, communications), sur les colloques, conférences, congrès et journées d'études, sur les nouvelles thèses, sur les offres de poste (post-doc, allocations de thèse etc.) liées à la poésie hellénistique, sur les appels à communication ou toute manifestation scientifique en lien avec ce domaine de recherche.

    The Hellenistic Poetry Newsletter, which follows the electronic mailing list created by Christophe Cusset in 2005, following a request which was manifested in a Workshop on Hellenistic Poetry in Groningen, intends to offer regular reporting of all research activity in the field of Hellenistic (and Imperial) poetry. This is to provide raw information on new publications (books, articles, papers) on seminars, conferences, congresses and workshops, on new theses on this topic, on offers of positions (post-doc, allowances thesis etc.). related to Hellenistic poetry, on calls for papers or scientific event in connection with this research field. 

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    Studii Clasice
    revistă editată de Societatea de Studii Clasice din România
    ISSN: 0081-8844
    [h/t Pontos Euxeinos]

    Studii Clasice
    În primăvara anului 1958 a luat fiinţă Societatea de Studii Clasice, iar la numai un an distanţă, în 1959, avea să apară primul număr din seria culegerilor de „Studii Clasice".
    Studii Clasice tezaurizează în paginile sale lucrări de filologie, de arheologie, de istorie veche, de filozofie, de istorie a dreptului, de metodica predării limbilor clasice, adresîndu-se cadrelor didactice, cercetătorilor şi studenţilor de pretutindeni. Culegerea de Studii Clasice oferă posibilitatea de a fi lecturată de un public numeros datorită limbilor de circulaţie în care au fost publicate majoritatea articolelor. Aşadar, cititorul va descoperi articole publicate în limbile franceză, italiană, engleză, germană şi rusă, a unor autori de o erudiţie excepţională precum, Em. Condurachi, D. Protase, I. Stoian, I. Fischer, D. M. Pippidi, A. M. Frenkian , Al. Graur, J. Chadwick, Em. Popescu, E. Cizek, R. Vulpe, I. I. Rusu, H. Kreissing, T. Vianu, N. Lascu, F. Sartori, L. Robert, C. C. Petolescu, G. Creţia, M. Alexandrescu Vianu, M. Dana, D. Dana, N. Zugravu, I. Barnea, Al. Barnea şi numeroase alte personalităţi din ţară şi de peste hotare.

    In the spring of 1958, the Society of Classical Studies was founded and, at only one year after, in 1959, the first issue of the series of Classical Studies collection appeared.
    Classical Studies explores in its pages works of philology, archaeology, history, philosophy, history of law, methodology of classical language teaching, addressing to teachers, researchers and students from all around. The Classical Studies collection offers the opportunity to be read by a large audience, due to the international languages in which most articles were published. Therefore, the reader will find articles published in French, Italian, English, German and Russian of authors of exceptional knowledge, such as: Em. Condurachi, D. Protase, I. Stoian, I. Fischer, D. M. Pippidi, A. M. Frenkian, Al. Graur, J. Chadwick, Em. Popescu, E. Cizek, R. Vulpe, I. I. Rusu, H. Kreissing, T. Vianu, N. Lascu, F. Sartori, L. Robert, C. C. Petolescu, G. Creţia, M. Alexandrescu Vianu, M. Dana, D. Dana, N. Zugravu, I. Barnea, Al. Barnea, and many other personalities from the country and abroad.

    I / 1959 (pdf 17 MB), cuprins (pdf);
    II / 1960 (pdf 28 MB), cuprins (pdf);
    III / 1961 (pdf 47 MB), cuprins (pdf);
    IV / 1962 (pdf 33 MB), cuprins (pdf);
    V / 1963 (pdf 39 MB), cuprins (pdf);
    VI / 1964 (pdf 36 MB), cuprins (pdf);
    VII / 1965 (pdf 38 MB), cuprins (pdf);
    VIII / 1966 (pdf 35 MB), cuprins (pdf);
    IX / 1967 (pdf 32 MB), cuprins (pdf);
    X / 1968 (pdf 25 MB), cuprins (pdf);
    XI / 1969 (pdf 156 MB), cuprins (pdf);
    XII / 1970 (pdf 26 MB), cuprins (pdf);
    XIII / 1971 (pdf 29 MB), cuprins (pdf);
    XIV / 1972 (pdf 25 MB), cuprins (pdf);
    XV / 1973 (pdf 28 MB), cuprins (pdf);
    XVI / 1974 (pdf 29 MB), cuprins (pdf);
    XVII / 1977 (pdf 30 MB), cuprins (pdf);
    XX / 1981 (pdf 8 MB), cuprins (pdf);
    XXIII / 1985 (pdf 11 MB), cuprins (pdf);
    XXIV / 1986 (pdf 16 MB), cuprins (pdf);
    XXV / 1988 (pdf 16 MB), cuprins (pdf);
    XXXVII-XXXIX / 2001-2003 (pdf 16 MB), cuprins (pdf);
    XLV / 2009 (pdf 21 MB), cuprins (pdf)


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    Le Sycomore: Revue de traduction biblique
    ISSN: 1814-5825

    A l’époque de Jésus, le sycomore était une source d’ombre, de fruit et de bois. Une fois, un homme est monté dans un sycomore pour mieux voir la source de la Vie. Cet arbre a donné son nom à ce journal qui veut rafraîchir et nourrir la pensée des traducteurs et fournir des matériaux pour construire une bonne traduction permettant à ses lecteurs et à ses auditeurs de mieux voir la source de la Vie.
    Le Sycomore est une revue scientifique traitant de plusieurs domaines d’enquête qui contribuent à la pratique de la traduction de la Bible, par exemple, la linguistique, l’anthropologie, l’exégèse, la théologie, la philologie, la théorie de la traduction, l’utilisation des Saintes Ecritures. Cette revue est publiée au nom de l’Alliance biblique universelle et en partenariat avec la SIL. Son comité éditorial comprend des spécialistes internationaux en traduction de la Bible. Les contributions proviennent pour la plupart de traducteurs de la Bible et de conseillers en traduction de la Bible, mais aussi de pratiquants et de théoriciens dans tout domaine apparenté. Un langage non technique est visé pour atteindre un public large parmi les traducteurs de la Bible, les institutions académiques et les églises, et pour permettre à toutes les parties prenantes d’entrer en dialogue.

    Numéro actuel

    Autres numéros

    Index


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    Kamil, J. Luxor: A Guide to Ancient Thebes. London: Longman, 1996.

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    [First posted in AWOL  26 September 3013, updated (a new volume and conference proceeding  has appeared) 9 October 2017]

    New Voices In Classical Reception Studies
    ISSN 1750-6581

    Classical Reception Studies is a rapidly developing field of research. There is a growing number of new scholars investigating issues of reception of classical texts, ideas, performance, and material culture across different cultural contexts and in different media.
    This ejournal site aims to provide a showcase for scholars who have reached the stage where they wish to publish the results of their research. We particularly encourage research that crosses discipline boundaries.
    Papers contributed to the site will be subject to peer review before they can be accepted for publication. Comments from the anonymous reviewers and editors will be made available to authors whether or not their papers are accepted for publication. Refereed publications are of course of particular importance to those starting out on an academic career or those feeling their way in an academic area of research outside their usual discipline.
    Readers' responses will be welcomed and will be passed to the originating author
    We aim to publish annually in the Summer
    Issues
        1 (2006)
        2 (2007)
        3 (2008)
        4 (2009)
        5 (2010)
        6 (2011)
        7 (2012)
        8 (2013)
        9 (2014)
      10 (2015)
      11 (2016)
    Issue 11 (2016)
    About the Authors: pdf
    What the Mincian did not sing: Boccaccio’s Olympia and Virgil’s Aeneid 6
    Adir Fonseca Jr., University of Campinas
    Abstract:   pdf
    Full Article:   pdf
    From philosophy to psychotherapy: retelling the story in Jeanette Winterson’s Weight: The Myth of Atlas and Heracles (2005)
    Fiona Hobden, University of Liverpool
    Abstract:   pdf
    Full Article:   pdf
    "Penelope gone to the war": The brutality of home in Neverhome and Father Comes Home from the Wars
    Nadine M. Knight, College of the Holy Cross
    Abstract:   pdf
    Full Article:   pdf
    Cathedral Classicism: a Nineteenth-Century Claudia in St. Nicholas’ Cathedral
    Cora Beth Knowles, The Open University
    Abstract:      pdf
    Full Article:   pdf
    ‘Love of War’ and ‘Fierce Tigresses’: Statius, Lucan and Anchieta’s De Gestis Mendi de Saa
    Alessandro Rolim de Moura, Universidade Federal do Paraná, Brazil
    Abstract:   pdf
    Full Article:   pdf
    “Release the Kraken!” – The Recontextualization of the Kraken in Popular Culture, from Clash of the Titans to Magic: The Gathering
    Stian Sundell Torjussen, Hedmark University of Applied Sciences
    Abstract:   pdf
    Full Article:   pdf

    Call for Contributions
       Issue 12 (2017)  

    Conference Proceedings
         Volume 1
    Conference Proceedings Volume One
    ANIMATING ANTIQUITY:HARRYHAUSEN AND THE CLASSICAL TRADITION
    Volume Editors: Steven Green and Penny GoodmanSeries Editor: Trevor Fear
    CONTENTS
    Introduction
    PAPER 1  Ray Harryhausen and the other Gods: Greek Divinity in Jason and the Argonauts and Clash of the TitansLloyd Llewellyn-Jones (University of Edinburgh)
    PAPER 2 From Gamer to Animator: The Evolving Role of Zeus in Harryhausen’s Jason and the Argonauts and Clash of the TitansStephen Trzaskoma (University of New Hampshire, US)
    PAPER 3   Greek Elements in the Sinbad Movies of Ray Harryhausen: A Lesson in ReceptionAntony Keen (Open University)
    PAPER 4  The Look of Harryhausen’s Cyclops: Human v. Monster in the Eye of the BeholderEleanor OKell (University of Leeds)
    PAPER 5   “The Dragon-green, the Luminous, the Dark, the Serpent-haunted Sea”: Monsters, Landscape and Gender in Clash of the Titans (1981 and 2010) Liz Gloyn (University of Birmingham)
    PAPER 6   Perseus on the Psychiatrist’s Couch in Leterrier’s Clash of the Titans (2010): Harryhausen Reloaded for 21st CenturySteven J. Green (University of Leeds)
    About the authors





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    Open Access Textbooks relating to Antiquity at The Open Textbook Library

    The costs of college is going up every year, and it's not just tuition that weighs on student's minds and bank accounts. According to the College Board, undergraduates spend an average of $1200 on textbooks annually. Faced with these costs, the academic impact is seen in classrooms across the country--many students choose to not buy a required text, take fewer courses, and some even drop or fail a course completely.
    Open textbooks are a solution. The Open Textbook Library provides a growing catalog of free, peer-reviewed, and openly-licensed textbooks.
    Explore the library's books to see if an open textbook fits your course's, and students', needs.

    Cicero, Against Verres, 2.1.53-86. Latin Text with Introduction, Study Questions, Commentary and English Translation

    Ingo Gildenhard, Cambridge University
    This volume provides a portion of the original text of Cicero’s speech in Latin, a detailed commentary, study aids, and a translation. As a literary artefact, the speech gives us insight into how the supreme master of Latin eloquence developed what we would now call rhetorical "spin". As an historical document, it provides a window into the dark underbelly of Rome’s imperial expansion and exploitation of the Near East.

    (0 reviews)

    Ovid, Metamorphoses, 3.511-733. Latin Text with Commentary

    Andrew Zissos, University of California, Irvine
    Ingo Gildenhard, Cambridge University

    This extract from Ovid's 'Theban History' recounts the confrontation of Pentheus, king of Thebes, with his divine cousin, Bacchus, the god of wine.

    (0 reviews)

    Tacitus, Annals, 15.20­-23, 33­-45. Latin Text, Study Aids with Vocabulary, and Commentary

    Ingo Gildenhard, Cambridge University
    Mathew Owen, Caterham School

    This course book offers a portion of the original Latin text, study aids with vocabulary, and a commentary. Designed to stretch and stimulate readers, Owen’s and Gildenhard’s incisive commentary will be of particular interest to students of Latin at both A2 and undergraduate level.

    (0 reviews)

    The Ideologies of Lived Space in Literary Texts, Ancient and Modern

    Jacqueline Klooster, University of Amsterdam
    Jo Heirman, University of Amsterdam

    In a brief essay called Des espaces autres (1984) Michel Foucault announced that after the nineteenth century, which was dominated by a historical outlook, the current century might rather be the century of space.

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    World History: Cultures, States, and Societies to 1500

    Eugene Berger, Georgia Gwinnett College
    World History: Cultures, States, and Societies to 1500 offers a comprehensive introduction to the history of humankind from prehistory to 1500. Authored by six USG faculty members with advance degrees in History, this textbook offers up-to-date original scholarship. 

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    (7 reviews)

    World Literature I: Beginnings to 1650

    Kyounghye Kwon, University of North Georgia
    Laura Getty, North Georgia College & State University

    This peer-reviewed World Literature I anthology includes introductory text and images before each series of readings. Sections of the text are divided by time period in three parts: the Ancient World, Middle Ages, and Renaissance, and then divided into chapters by location.

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    (2 reviews)

    Writing as Material Practice: Substance, surface and medium

    Kathryn Piquette, University of Pennsylvania
    Writing as Material Practice grapples with the issue of writing as a form of material culture in its ancient and more recent manifestations, and in the contexts of production and consumption.

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    [First posted in AWOL 21 July 2014, updated 9 October 2017]

    Roman Provincial Coinage Online

    http://rpc.ashmus.ox.ac.uk/images/rpc_online.png
    Roman coinage provides a major resource for the historian and the archaeologist. A primary requirement is the provision of a standard typology on which both can rely. The Roman Provincial Coinage initiative complements the now complete series of Roman Imperial Coinage, and will result in the provision of a standard treatment of all Roman coinage. The material is relevant to a wide range of taught courses under both Classics and Archaeology, at both a graduate and undergraduate level. It is also a vital resource for the international research community and other interested parties.
    The publication of Roman Provincial Coinage vol 1 (44 BC–AD 69) in 1992 marked the start of this international initiative, which will comprise ten volumes in all. Roman Provincial Coinage is published by British Museum Press and the Bibliothèque Nationale de France, and is under the general editorship of Andrew Burnett (British Museum), Michel Amandry (Bibliothèque nationale de France) and Chris Howgego (Ashmolean Museum). The online publication is based in the Heberden Coin Room of the Ashmolean Museum, which is part of the University of Oxford.
    The aim of the project is to produce a standard typology of the provincial coinage of the Roman Empire. Coins are mass-produced objects, so that from the historical point of view it does not make sense to confine consideration to the collection in any one museum. The project is based on the ten most important and accessible collections in the world (the ‘core collections’ — see table), and on all published material. This represents the first systematic treatment of the civic coinage at the height of the Roman empire, and will have great importance for the study of cultural, religious, political, economic, and administrative history at both a local and an imperial level.

    The database contains information on 29,825 coin types, based on 129,846 specimens (30,365 of which have images).

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    How To Avoid A Manel And Beyond: Some Guidance For Classicists On Increasing Diversity In The Profession

    by
     WCC-UK |
    The WCC UK is delighted to announce that How To Avoid A Manel And Beyond: Some Guidance For Classicists On Increasing Diversity In The Profession is now available for download!
    The Women’s Classical Committee UK has put together this guidance to encourage colleagues putting together collaborative academic enterprises to consider how they might increase the diversity of their line-ups, and reach out to people who are currently not represented in a wide range of prestigious academic activity. This problem doesn’t just surface in classics – in 2012, Nature ran the numbers on who they were asking to act as referees for their papers, who they were profiling, and who was writing Comment and World View articles. They found that despite having a gender balance at the editorial and reporting level, they were asking a significantly lower proportion of women to take on these more visible, ‘authoritative’ tasks. This issue particularly affects graduate and early career colleagues, while established colleagues may find themselves refusing invitations sent to them because they are the only ‘visible’ woman in a given field.

    ‘How to Avoid a Manel and Beyond’ is designed as a straightforward and approachable guide to the issue for colleagues organising events, and for those wanting to raise issues with other colleagues in a constructive way. We encourage you to download the guidance, direct people to it, send it to people you think will benefit from it, and use it yourself.

    We envisage this document as an evolving work in progress that will be updated to reflect best practice over time. If you have any thoughts or feedback, please do e-mail us at womensclassicalcommittee AT gmail DOT com.

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    Newly added to Orbis Biblicus et Orientalis Online


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    The online edition of August Dillmann’s "Lexicon linguae Aethiopicae"

    This app is a prototype Beta version. Be aware that it might not be available at times also without prior notice, it might still crash or work only in part. The data is also undergoing continuous editorial work and the numeric results should not be used without caution. It has no proper style associated first of all and it is not meant to work in all browser and all machines. We assume you will have the latest Chrome for best experience and that you will have the NOTO font family installed on your machine. You should be able to use the app with any browser but we cannot guarantee even the minimum look and feel. Click the orange button if you want to report a problem, we are glad to keep track. 
     
    Among the many known issues and adjustments that are still to be carried out, note the following: particularly in Syriac and Arabic passages, at times, space between words is not correctly displayed; conversely, in some passages superfluous extra-spaces are displayed; Coptic entries might not be correctly displayed, especially if you do not have fonts for Coptic (see above). 

    Page number links will link you to the Lexicon Linguae Aethiopicae online pdf version by Ran HaCohen. The correctness of the page link depends on the correctness of the data.

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    Akropolis: Journal of Hellenic Studies
    ISSN: 2536-572X (print)
    ISSN: 2536-5738 (online)

    Akropolis: Journal of Hellenic Studies is an international peer-reviewed annual scholarly journal, devoted to the study of Hellenic culture and civilization from antiquity to the present, featuring high-quality research in all areas of Hellenic studies: philosophy, religion, archaeology, history, law, literature, philology, art. Akropolis is published by the Center for Hellenic Studies, based in Podgorica, Montenegro.

    For more information on submissions and editorial policies, please review our Instructions for Authors and Ethics and Malpractice Statement.
    To be considered for publication in the first volume of Akropolis, manuscripts should be submitted to akropolis@helenskestudije.me by December 5th 2017.

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    [First posted in AWOL 24 November 2009. Updated 11 October 2017]

    The Post Hole
    SSN 2052-0778 (print)
    ISSN 2051-9745 (online
    http://www.theposthole.org/sites/theposthole.org/themes/ph_theme/images/header.jpg
    Expanding the limits of the discipline and increasing discourse throughout all levels of archaeology.
    The Post Hole is an archaeology journal run by students at the University of York (UK). It publishes articles on a wide range of archaeological topics, from prehistory to the present day, giving readers the latest news, research and events in the world of archaeology, heritage and archaeological science.
    Issues are released via our website at the start of each month and are available to anyone. If you are interested in writing for The Post Hole, please read the information for contributors, or contact us.
    The Post Hole was established in 2008 and since then has become the premier student-run archaeology journal in the UK. The journal has a diverse audience which continues to grow with the recent redevelopment of its website and new social media presence.
    Additionally, hard copies of issues are printed for students and academics in university departments around the UK – currently the Universities of York, Cambridge, Durham, Nottingham, Reading and Southampton. Please contact us if you are interested in receiving hard copies of issues.


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    Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes
    ISSN: 0011-9830

    Cover
    Das "Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes" erschien von 1958-1996 jährlich in bis zu vier Ausgaben. 1957 wurde vom Vorstand des Deutschen Altphilologenverbandes beschlossen, "ein periodisch erscheinendes Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes" zu schaffen.
    Das Mitteilungsblatt diente dazu, die Mitglieder des Altphilologenverbandes über aktuelle schulpolitische Fragen zu informieren und weiter ebendort dazu Stellung nehmen zu können.
    Das Mitteilungsblatt erschien in 39 Jahrgängen und wurde 1997 vom Forum Classicum, das ebenfalls vom Deutschen Altphilologenverband herausgegeben wird, abgelöst.
    1..1958
    2.1959
    3.1960
    4.1961
    5.1962
    6.1963
    7.1964
    8.1965
    9.1966
    10.1964
    11.1968
    12.1969
    35.1992
    36.1993
    37.1994
    38.1995
    39.1996


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    Heidelberger Brief - Mitteilungen zur Iranistik
    ISSN: 2364-253X

    Kopfzeile
    Heidelberger Brief - Mitteilungen zur Iranistik ist eine wissenschaftliche Zeitschrift für Iranistik. Ihr Zweck liegt in der Verbreitung wissenschaftlicher Fachkenntnis in Bezug auf unterschiedliche historische und zeitgenössische Aspekte der Sprache, Geschichte, Geographie, Ethnologie, Literatur, Kunst und Kultur des iranischen Kulturraums. Sie ermöglicht und fördert die Diskussion zwischen WissenschaftlerInnen und Interessierten dieses Gebietes.
    Im Fokus der Heidelberger Brief - Mitteilungen zur Iranistik stehen:
    • neue Forschungen auf dem Gebiet der Alt- und Neuiranistik.
    • Themen und Debatten mit Bezug auf Iran, Afghanistan und Tadschikistan als persophone Zentren hinsichtlich ihrer kulturellen Angelegenheiten.
    • interdisziplinäre Themen innerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften.
    • die Weiterentwicklung fachrelevanter Methoden und Theorien.
    • der akademische Austausch zwischen internationalen Wissenschaftlern, insbesondere zwischen den Persisch- und Deutschsprachigen.
    Die Zeitschrift wird in deutscher und persischer Sprache publiziert.

    Mit Hilfe der Universitätsbibliothek Heidelberg erscheinen die Hefte der Heidelberger Brief - Mitteilungen zur Iranistik im Open-Access-Format.
    Die Druckausgabe wird unter dem Titel „Sonderausgabe zu den Mitteilungen zur Iranistik“ auf Anfrage erstellt. Die Druckausgabe schließt ergänzende Materialien und nicht-Peer-reviewed-Aufsätze ein.


    مجله‌ی نامه‌ی هیدلبرگ - درباره‌ی ایران‌شناسییک مجله‌ی پژوهشی داوری همپایه در حوزه‌ی مطالعات ایران‌شناسی است. کارویژه‌ی این مجله گسترش آگاهی علمی در رشته های مخلتف، در زمینه‌ی حوزه‌ی فرهنگی ایران، از جمله زبان و ادبیات، تاریخ، جغرافیا، مردم‌شناسی و هنر می‌باشد. هدف این مجله فراهم آوردن فضایی برای گفتگو و همفکری میان دانشگاهیان و علاقمندان به این حوزه  است.

    راهبرد مجله‌ی نامه‌ی هیدلبرگ - درباره‌ی ایران‌شناسیبر این قرار است:

    نشر پژوهش‌های ایران‌شناسانه‌ی تاریخی و مدرن
    پرداختن به موضوعات مرتبط با ایران، افغانستان و تاجیکستان، چنان‌چون مراکز فرهنگی جهان ایرانی
    پرداختن به موضوعات میان‌رشته‌ای علوم انسانی و اجتماعی
    تدوین و تکوین روش‌ها و نظریه‌های مربوط
    بستر سازی برای همکاری دانشگاهی میان پژوهش‌گران، به‌ویژه میان پژوهش‌گران فارسی‌زبان و آلمانی‌زبان

    این مجله با همکاری کتابخانه‌ی مرکزی دانشگاه هیدلبرگ، به دو زبان فارسی و آلمانی و به طور برخط منتشر می‌شود. نسخه‌ی چاپی مجله با عنوان "ویژه‌گانه‌ی نامه‌ی هیدلبرگ، درباره‌ی ایران‌شناسی"فقط به صورت سفارشی چاپ می‌شود و مشتمل بر مطالب خارج از سیاست داوری همپایه نیز هست.

    2016

    Titelseite

    Nr. 2: Heidelberger Brief

    Heidelberger Brief
    Mitteilungen zur Iranistik
    نامه ی هیدلبرگ
    درباره ی ایران شناسی

    2015

    Titelseite

    Nr. 1: Heidelberger Brief

    Heidelberger Brief
    Mitteilungen zur Iranistik
    نامه ی هیدلبرگ
    درباره ی ایران شناسی



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    Termination of Transfer

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    The Termination of Transfer (“ToT”) tool, a collaboration between Authors Alliance and Creative Commons, empowers authors to regain control of their work. This tool enables authors to learn about termination of transfer provisions, which allow authors to terminate licensing arrangements they have made with publishers that have prevented them from sharing openly or otherwise re-releasing their works. Anyone, including artists, photographers, scholars, and scientists, can use this new tool to discover more about eligibility and timing requirements for  the right to take back rights previously assigned away. While this tool is currently U.S.-based only, Creative Commons plans to internationalize it for use worldwide.
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